Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

Ein Hoffnungsschimmer

Wenn Wasser, Berg und Tal uns trennen,
wir den Weg nicht mehr erkennen,
wenn Worte schon zuviel gesprochen;
die Emotionen höher kochen,
ein Entzweien unausweichlich,
Tränen gab es bislang reichlich,
der Graben zwischen uns so tief,
was lief zwischen uns da schief?
Auf einmal dann am Horizont
ein Hoffnungsschimmer,
hoffentlich nicht Luftgeflimmer,
eine Brücke, wie sie jeder kennt,
die verbindet, was getrennt.

5 Kommentare 24.4.17 20:45, kommentieren

Wind. ist .......


W i n d ,
ist ein Wandergesell auf ewig,
ihn kann man nicht aufhalten,
nicht stoppen, wie ein Auto,
nicht einsperren,
um ihn bei Bedarf herauszuholen.
W i n d ,
lässt Mühlenräder schneller drehen,
Drachen steigen,
Blätter wirbeln.
W i n d
ist lieblich,
kühl an heißen Tagen,
eine Brise spielt mit unserem Haar.
Doch wehe,
wenn er übermütig,
gar garstig wird,
über Felder saust,
durch Baumwipfel braust,
Wellen, zu Berge auftürmen läßt;
dann wird aus einem
säuselnden Lüftchen
ein aggressives Monster,
das nicht zu bändigen ist.
Hat sich der Anfall gelegt,
zieht er wieder friedlich seines Weges.

 

 

 

 

 

 

 


5 Kommentare 21.4.17 18:47, kommentieren

........bis zum Schluß


Feierabend!
Entspannung pur!
Sitze auf dem Sofa,
schalte den Fernseher ein,
was wird geboten?
Ach ja, wieder eine Quizshow.

Langweilig,
eingenlich Blödsinn,
stelle ich fest,
stehe aber nicht auf,
bleibe sitzen,
die Fernbedienung.....
liegt soo weit entfernt,
verfolge dann die Sendung
bis zum Schluß.

4 Kommentare 19.4.17 19:01, kommentieren

Allen meinen Mitbloggern möchte ich auf diesem Wege ein schönes geruhsames Osterfest wünschen. Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen einen Spaziergang bei trockenem Frühlingswetter zu unternehmen. Hier ist es besser, man bleibt zuhause!
An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an alle, die bislang meinen Blog besucht haben. Schöne Ostertage, pally.

1 Kommentar 15.4.17 13:08, kommentieren

Wanderer

Mit dem Rucksack und dem Stab,
wandre ich bergauf, bergab,
die Landstraße ist mein zuhause,
mache dort so manche Pause,
schlaf` im grünen Grase ein,
bis mich weckt der Sonnenschein,
seh den Frühling kommen
und den Sommer gehen,
Winde über Felder wehen,
Zweige, die am Baum sich wiegen,
Vögel, die `gen Süden fliegen,
Sterne weisen nachts den Weg mir,
was für eine Himmelszier;
immer zieht es mich dann weiter,
froh gelaunt und meistens heiter,
wische fort den Staub mir,
der in den Augen brennt,
seh viele Orte,
die ich nicht kenn`,
treffe Wanderer, die mich grüßen,
und mir alles Gute wünschen;
Kilometer, Kilometer,
immer nur nach vorne sehen,
nie den Kopf nach hinten drehn,
so schön die Wander-Freiheit ist,
die Einsamkeit läuft immer mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 Kommentare 13.4.17 20:12, kommentieren

W a r t e n

Wenn die Apfelbäume blühen

und die Felder alle grün,

wollten wir uns wiedersehen.

Jahre zieh`n ins Land,

wieder sitze ich im Garten,

werde wieder auf dich warten,

so wie damals auf der Bank,

wo sich still und leis`,

sich mein Herz mit deinem fand.


3 Kommentare 11.4.17 20:12, kommentieren

H u m o r

Humor ist eine seltene Gabe,

glücklich ist,

wer solche habe,

doch gebe man stets Acht,

nicht jeder d`rüber lacht.

5 Kommentare 7.4.17 19:39, kommentieren

Verlassen und ......


Verlassen und allein,
muß ich jetzt sein,
warum, nur warum,
so stell` ich heut`
die Frage dir,
wendest du dich ab
von mir,
so ohne ein Goodbye,
bin ich dir wirklich
einerlei?
War es nur ein Glück
von kurzer Dauer?
Und ist beim ersten
Regenschauer
der Sommer schon vorbei?

4 Kommentare 3.4.17 19:58, kommentieren

Mein treuer Freund

Du läufst an meiner Seite,
treu und gehorsam,
folgst mir auf Schritt und Tritt,
holst das Stöckchen,
fängst den Ball,
springst ausgelassen
über kleine Bäche,
du genießt die frische Luft,
das duftende Gras,
die wämenden Sonnenstrahlen,
genauso wie ich.

Bist du zerzaust,
bürste ich dein Fell,
bis es wieder weich,
seidig und glänzend aussieht,
kraule dich hinter den Ohren,
dankbar siehst du mich an
mit deinen braunen Kulleraugen,
wir kuscheln uns in die Sofaecke,
du fühlst dich wohl,
schläfst ein.

Du wartest auf mich,
wenn ich fort bin,
du bist da,
wenn ich einsam
oder mal traurig bin,
dann leidest du mit,
dir kann ich alles erzählen,
Geheimnisse anvertrauen,
du hörst mir zu,
gemeinsam tollen wir `rum,
sind fröhlich, ausgelassen,
du machst alles mit,
auch wenn du schon ein
alter Geselle bist.

Doch eines Tages
hast du mein Rufen
nicht mehr gehört,
kamst nicht mit dem
Schwanz wedelnd auf mich zu,
du lagst ganz still in deinem Körbchen,
denn leise,
über Nacht,
bist du in den Hundehimmel aufgestiegen,
läßt mich allein,
denn mit dir ist ein treuer Freund gegangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



4 Kommentare 31.3.17 19:52, kommentieren

Liebe, Lust und Leidenschaft

Immer vorwärts, nie zurück,
auf dem Weg ins Lebensglück,
doch tut`s weh, wenn es vergeht,
wie im März der weiße Schnee.

Gute Worte immerfort,
trotzdem gingst du von mir fort,
nur ein Handschlag nur zum Schluß,
ohne einen Abschiedskuß.

Liebe, Lust und Leidenschaft,
lieber Gott gib mir die Kraft,
daß ich übersteh die Zeit,
die nun liegt vor mir so weit.

Wenn die Leidenschaft erschlafft,
ist man müd und auch geschafft,
sehnt sich nach dem Neubeginn,
wird es jemals ein Gewinn?

 


3 Kommentare 29.3.17 20:06, kommentieren

MEIN KIND

Nackt und ohne Haare,
erblicktest du das Licht der Welt;
wie laut ist nun die Welt um dich!
der erste Schrei,
wie wunderbar!

Die Zeit, sie rennt,
dein erster Geburtstag,
großes Fest für alle,
du sprichst die ersten Worte,
die Eltern,
sie sind stolz,
die ersten Schritte an meiner Hand,
noch wacklig auf den Beinchen,
umfallen...
aufstehen....
du gibst nicht auf,
bald schaffst du es allein.

Jahre ziehn ins Land,
der Kindergarten winkt,
Stunden getrennt,
Seelenschmerz,
zum Trost:
Bett-Zeremonie am Abend:
vorlesen....
singen.....
selig schlummerst du ein.

Ein neuer Lebensabschnitt:
der erste Schultag!
Eine aufregende Zeit beginnt,
Nörgeleien beim Aufstehen,
mißmutig,
über nicht enden wollende
Hausaufgaben,
der erste Liebenskummer,
ich tröste dich.

Längst ist alles schon Vergangenheit.
Wo sind all die Jahre geblieben,
eben warst du noch ein kleines Kind,
jetzt bist du erwachsen,
suchst deinen eigenen Weg,
dich zieht es in die Welt hinaus,
willst was erleben,
ich lass dich los.
Egal, wo du auch bist,
egal was du auch tust,
egal wie alt du bist,
du bist mein Kind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


6 Kommentare 24.3.17 19:56, kommentieren

Am Hafen

Sie geht zum Hafen,
Tag für Tag,
steht am Kai,
ihr Blick schweift auf`s offene Meer,
sie hört die Wellen,
die stetig an die Kaimauer plätschern,
Möwen kreischen,
sie saugt die herbe Seeluft ein,
schaut sehnsuchtsvoll
den großen Schiffen nach,
die täglich den Hafen verlassen,
auf`s blaue Meer hinausfahren,
sieht,
wie sie kleiner und kleiner werden,
bis sie wie Spielzeugschiffchen
hinterm Horizont verschwinden;
mit ihnen auf große Reise gehen,
das ist ihr größter Wunsch......,
ferne Länder sehen......,
einmal die Welt umrunden.........
Lange noch
hing sie ihren Träumen nach.

4 Kommentare 21.3.17 19:15, kommentieren

L i e b e

Du kannst sie nicht hören,
du kannst sie nicht sehen,
sie hat keine Farben
und auch keinen Duft,
und doch ist sie da!
Du kannt von ihr träumen,
du kannst sie nur fühlen,
im Herzen nur spüren,
die L i e b e !

4 Kommentare 17.3.17 19:25, kommentieren

F r ü h l i n g


Riechst du,
wie der Frühling duftet,
nach Moos und frischem Gras,
spürst du,
wie zärtlich
dich der Wind umschmeichelt?
Vogelgezwitscher erfüllt die Luft,
die farblosen Wintermonate,
die bleierne Schneeschwere,
vorbei!
Die Tage werden heller,
die Sonnenstrahlen wärmer,
leichtes Grün
tastet sich ans Tageslicht,
die ersten Frühblüher
stecken ihre Köpfchen
durch das Dunkel der Erde;
mischt sich dann
ein Hauch Süden dazu,
erwachen auch andere Artgenossen:
Krokusse, Tulpen, Hyazinthen,
verströmen einen betörenden Duft.
Der Frühling,
ein Farbenspiel der besonderen Art,
ein Duft - Potpourrie für die Sinne,
unvergleichlich, unerreichbar.

 

 

 

 


5 Kommentare 13.3.17 20:03, kommentieren

R e g e n t r o p f e n


Ich steh` am Fenster,
blicke,
in Gedanken versunken,
über`s nackte,kahle Feld,
Sonnenschein erhellt die Welt,
plötzlich,
in Sekundenschnelle
verdichtet sich der Himmel
zu einer grauen, diesigen Masse,
dicke Regentropfen fallen,
erst vereinzelt
und noch etwas zaghaft,
dann immer stärker und särker
bis sie in einem kräftigen
Regenguß enden;
schlagartig ist meine Stimmung gedrückt,
schon wieder mieses Wetter......
doch Regen muß sein,
Mutter Natur braucht Wasser,
ohne Regen,
kein Wachstum,
ohne Wachstum,
keine Nahrung,
keine Blumenpracht,
also schaue ich gelassen
den Regentropfen zu,
wie sie sich am Boden
zu Pfützen zusammenrotten,
und warte,
bis der Schauer vorbei ist.

 

 

 

 

 


 

 


6 Kommentare 9.3.17 21:04, kommentieren

Lebenskreis

 

Du bist geboren,
klein und zart,
das Köpfchen
noch sehr unbehaart,
du wächst heran,
von Jahr zu Jahr,
nimmst deine
Umwelt besser wahr,
du wirst ein Jüngling,
dann ein Mann,
die weite Welt
zieht dich in ihren Bann,
die Zeit jedoch
sie rinnt und rinnt,
wie Sand durch deine Finger;
silbern glänzt dein Haar,
bald schon sind sie weiß,
und langsam wirst du dann
zum Greis,
so schließt sich unser Lebenskreis.

7 Kommentare 6.3.17 20:38, kommentieren

Sehnsucht

Leise rauschte der Wind durch die Bäume. Still stand sie am offenen Fenster und lauschte dem Gezwitscher der Vögel. Dabei kreisten ihre Gedanken nur um ihn. Obwohl sie schon seit einem viertel Jahrhundert in ehelicher Verbundenheit lebt,traf sie neulich Amors Pfeil wie aus heiterem Himmel.Sie konnte nichts dazu. Dunkle Augen hatten sie verzaubert.Wie er so vor ihr stand: wie ein großer Junge und doch schon ein Mann in den besten Jahren. Was faszinierte sie so an diesem Menschen? Waren es seine treuen Dackelaugen, die sie ansahen? Durchdringend und ohne Widerspruch, und trotzdem zärtlich.Immer, wenn sie sich sahen, wollte ihr Herz aus den Angeln springen. Dieses geheimnisvolle Knistern lag bei jedem ihrer Treffen in der Luft.So, wie bei einem jungen Mädchen, dem die erste Liebe begegenet. Jede seiner Berührungen versetzte sie in nie dagewesene Erregung. Immer wieder sagte sie sich: es soll,es kann und es darf nicht sein. Nein und nochmals nein!! Tränen liefen über ihr Gesicht, wenn sie nur an ihn dachte. Er war ihr so nah und doch so fern.Besonders die Wochenenden schmerzten sehr. Allein der Gedanke, daß er jetzt friedlich mit Frau und Kindern auf dem Sofa saß, versetzte ihr einen Stich ins Herz.Aber war es bei ihr anders? Auch sie hatte einen treusorgenden Ehemann, der alles für sie tat, damit sie glücklich ist. Wirklich alles? Kannte er ihre geheimen Wünsche und Sehnsüchte? Wahrscheinlich nicht.Oder doch, ging aber diskret darüber hinweg? Was sollte sie tun? Der Traumwelt entfliehen? Alles Gewesene vergessen? Sie suchte nach Antworten auf ihre Fragen. Aber es gab keine.

5 Kommentare 27.2.17 19:26, kommentieren

September - Schnee

Schnee,
der im September fällt,
keine Hand,
die mich mehr hält,
trostlos wird ` s
jetzt sein um mich.
was ist die Welt
nun ohne dich.

3 Kommentare 24.2.17 19:27, kommentieren

DIE FEDER


Lautlos,
fast schwerelos,
schwebt sie herunter,
landet genau vor meinen Füßen.
Wer hat sie verloren,
wem ausgerupft?
Oder hat sie der Wind
schon kilometerweit mit sich getragen?
Eine Feder !
Schön anzusehen,
trotzdem verloren, allein.
Jetzt zerrt der Wind an ihr,
will sie wieder fortnehmen,
auf große Reise.
Trotz Leichtigkeit
widersetzt sie sich,
zerbrechlich,
wie sie aussieht,
ist sie nur eine von vielen
im Gefieder eines Vogels,
doch in der Gemeinschaft aller,
beweist sie ihre Kraft und Stärke,
läßt den Vogel in die Lüfte steigen,
ihn im Blau des Himmels schweben.

Menschen bleibt es verwehrt,
auf diese Art zu fliegen,
auch in der Gruppe nicht,
wir können nur unseren Gedanken
freien Lauf lassen;
schön wäre es,
die Last des Alltags:
Kummer, Sorge, Leid,
abzuwerfen.
Würden die Gedanken dann genauso
die Kraft und Stärke erlangen
wie eine Feder;
die uns hilft,
aufzusteigen??
Uns bleibt nur in Träumen
zu schwelgen,
und so im Geiste
die Welt von oben zubetrachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Kommentare 22.2.17 20:22, kommentieren

Wiedererwachen des Blogs

Hurra, hurra,
der Blog ist wieder da!
Doch niemand weiß,
wie lange,
da wird`s mir heut` schon bange,
den Fehler hat man wohl gefunden,
mit tippen,
sich die Finger wund geschunden,
Gehirnschmalz wurde aufgewandt,
doch leider gab man nichts bekannt,
meckern hat jetzt keinen Zweck,
nehmt den Blog genügend wahr,
sonst ist er wieder weg !!

6 Kommentare 15.2.17 19:29, kommentieren