Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

G e f ü h l e


Gefühle, kann man nicht beschreiben,

Gefühle, sie sind einfach da,

muß man manchmal auch darunter leiden,

gibt man sich doch sorgenfrei.

 


2 Kommentare 23.6.17 20:21, kommentieren

F r a g e n


Fragen über Fragen,
über Dies und Das und Jenes,
schwirren an so manchen Tagen,
wild in meinem Kopf herum;
frag` ich Leute,
was sie meinen,
hör` ich als Antwort meist nur Schweigen,
viele Fragen bleiben offen,
und es bleibt nur noch zu hoffen,
dass irgendwann in fernen Zeiten,
sich die Antworten dann zeigen.

2 Kommentare 21.6.17 17:02, kommentieren

Wohin mein Blick....


Wohin mein Blick auch immer geht,
der Wind hat ihn schon längst verweht,
Sehnsucht folgt ihm lange nach,
hält Geist und Seele somit wach,
bis ein neues Bild sich zeigt,
mein Blick dann wieder dorthin schweift,
Gedanken hängen lange nach,
so vergeht dann Tag für Tag.

5 Kommentare 16.6.17 19:54, kommentieren

Dumm gelaufen.......


Durch die Nacht
erschallt ein Schrei,
wo kommt er her,
wo geht er hin
aus Häusergassen
in das Nirgendwo,
aus Fenstern
in die Ferne,
von ganz nah,
an mir vorbei;
doch der Schrei,
er rennt und rennt,
dem nächsten Lachen
in die Arme.

2 Kommentare 13.6.17 21:30, kommentieren

Sommer - Gewitter



Friedlich erstrahlt die Welt
im Sonnenlicht,
weiße Wölkchen zieren
den blauen Himmel;
doch aus der Ferne
ziehen,
von Minute zu Minute,
dunkle Wolken auf,
schneller als man denkt;
letzte Sonnenstrahlen weichen
einer graublauen Dämmerung,
fahlweiße Wolken
schweben wie verloren
unter dem pechschwarzen Himmel;
Wolkenlücken tauchen auf,
zerreißen das Schwarz,
hinter ihnen schimmert es
vereinzelt quittengelb hervor,
ein gespenstischer Anblick,
immer mehr setzt sich
das Gelb durch,
bis schließlich der ganze Horizont
überspannt ist,
dann urplötzlich
ein Krachen,
heftig und angsteinflößend zugleich,
grelle Blitze wechseln sich ab
mit Donnerhall,
ein Knacken und Rascheln,
Sturm fängt sich in den Baumkronen,
zerzaust das Laub,
Stengel, mit zarten Blüten knicken um,
große Hagelkörner tanzen auf der Straße,
vermischt mit kleinen
abgeschlagenen Zweigen,
bei jedem Fußtritt
ein Knirschen unter den Füßen.
Dann Stille.
So schnell,
wie alles begann,
so abrupt hört es wieder auf,
der Spuk ist vorbei,
der Himmel reißt auf,
zahghaft blinzeln wieder
Sonnenstrahlen durch das
Blätterdach der Bäume,
kurz danach erinnert
nichts mehr an das Spektakel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


5 Kommentare 9.6.17 20:27, kommentieren

Lang, lang ......

Lang , lang ist`s her
da fuhrst du über`s große Meer,
ich blieb zurück,
ich wart` auf dich,
wann kommst du heim,
bist endlich mein.

Mild und lau die Maiennacht,
ich hab` ganz lieb an dich gedacht,
wo du jetzt bist,
da möcht` ich sein,
wär` ich Vöglein
klein und fein,
könnt` ich bald bei dir sein.

5 Kommentare 30.5.17 20:05, kommentieren

Liebeskummer

Ein Tag wie im Bilderbuch. Azurblauer Himmel, flirrende Hitze in den Straßen. Sonne pur ! Sie aber muß büffeln für die anstehende Klausur. Endlos lange mathematische Formeln wirbeln durch ihren Kopf. Wenn nur die Wärme nicht wäre............!
Kurzerhand öffnet sie ihr kleines Mansardenfenster, dass einen Blick auf die umliegenden Gärten und die Straße frei gibt. Wie gebannt bleiben ihre Augen an dem offenen Fenster des gegenüberliegenden Hauses heften. Dort steht, genau wie sie, ein junger Bursche, der sich ebenfalls Frischluft zufächelt. Bislang hat sie ihn gar nicht wahr genommen. Aber heute...... Er schaut zu ihr herüber. Winkt ihr zu. Gibt ihr durch Zeichen zu verstehen, dass auch er mit der Wärme kämpft.Verstohlen senkt sie den Kopf. Gut, dass er ihre ins Gesicht steigende Röte aus der Entfernung nicht erkennen kann. Auf einmal ist nichts mehr so wie vorher. Schmetterlinge im Bauch verursachen ein Gefühlschaos hoch drei. Fühlt sich so verliebt sein an? Es müßte herrlich sein, Hand in Hand mit ihm durch die Straßen zu bummeln. Alles nur ein Traum? Trotzdem geht ihr dieser junge Mann nicht aus dem Sinn. Am nächsten Morgen die unerwartende Überraschung: E R wartet an der Gartenpforte. Spricht sie an. Seine sanfte Stimme läßt ihre Gefühlswelt in Aufruhr versetzen. Nur nichts anmerken lassen. Aber schon die ersten Worte bleiben ihr vor Aufregung im Hals stecken. Während sie ganz faszinierend von seinen braunen Augen ist, redet er beruhigend auf sie ein. Bald entsteht doch eine lebhafte Plauderei. Verabredungen folgen und für sie bricht eine aufregende Zeit an. Eisessen, spazieren gehen , fröhliches Lachen, Ungezwungenheit.
Wochen, Monate fliegen wie im Flug dahin. Schon werden die Tage kürzer, dunkler. Die Temperaturen sinken ; bald werden weiße Flocken fallen. Nichts kann ihre traute Zweisamkeit erschüttern. Bis zu jenem nebligen Oktobertag. Wie jeden Morgen läuft sie ihm freudestrahlend entgegen. Doch sie spürt, heute ist etwas anders. Und das liegt nicht nur an der Temperatur. Sie hat sich nicht getäuscht, denkt sich aber nichts dabei. Still umarmt er sie, hält sie dann aber auf Abstand. Ohne Worte blickt er in ihre Augen und drückt ihr dabei einen kleinen Zettel in die Hand. Dreht sich um , geht zurück ins Haus.
Wie angewurzelt steht sie da. Sprachlos. Fassungslos. Was ist auf einmal in ihn gefahren? Hab ich etwas falsch gemacht? Selbstzweifel nehmen Besitz von ihr. Langsam entfaltet sie den Zettel, auf dem in ungelenkter Handschrift steht, dass sein Studien-Aufenthalt beendet ist .Heute geht sein Flieger nach Hause. Vielleicht sieht man sich ja irgendwann einmal wieder.- Heiße Tränen kullern über ihre Wangen. War alles nur ein schönes Sommermärchen? Abends weint sie sich in den Schlaf. Manchmal liegt sie nächtelang wach, sein Bild vor Augen. Sie kann an nichts anderes mehr denken als an ihn. Schaut sie aus dem Fenster, spürt sie einen Stich im Herzen, der noch lange anhält. Viel zu lange.

 

 

 

 


3 Kommentare 27.5.17 21:06, kommentieren

Warum nur,.......


Warum nur, warum,
kann ich dich nicht vergessen,
kein anderer war bislang wie du;
in meinen Träumen
erscheint dein Bild vor mir,
damals entfachtest du ein Feuer,
das heute noch lodert,
die Sehnsucht läßt mir keine Ruh`.

Ein Drink an der Bar,
ein flüchtiger Blick,
scheu und unschuldig:
mich traf er ins Herz,
ein harmloser Flirt unter Palmen,
mehr sollte es nicht sein,
zärtliche Küsse
unter südlichen Sternen,
ein Märchen begann;
wir waren uns nah
und doch so fern,
der Abschied,
er kam,
die Sehnsucht,
sie blieb,
doch niemand kann Sehnsucht
so wie ich ermessen,
zwar hab` ich deinen
Namen vergessen,
deine Küsse jedoch nicht.

 

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare 17.5.17 20:07, kommentieren

Eine Flasche Wein


Wein zu trinken,
das ist fein,
zuviel davon ,
das läßt man besser sein,
doch träumen
von `ner edlen Flasche Wein,
das muß mal sein.
Was würd` ich dafür geben,
mir eine teure Flasche zuzulegen!
Wieviel darf sie kosten?
Würd` ich sie verkosten?
Hätt ich sie dann irgendwann,
was dann?
Ich kann sie anschauen,
mich daran erbauen,
oder stell` ich sie ins Regal,
egal!
Gewinnt sie dann an Wert,
was mich besonders ehrt,
oder soll ich sie entkorken,
doch wertlos ist sie dann geworden.
Wie soll ich mich entscheiden,
zwischen Entsagen und Genuß?
Den Rebensaft ins Glas dann gießen
und einfach nur genießen?!
Doch die Vernunft mir dann wohl zeigt,
das Genuß leider auf der Strecke bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

5 Kommentare 8.5.17 19:38, kommentieren

Verlorene Träume


Dämmerschein,
der Abend schleicht sich heran,
bald liegt die Stadt im Glanz der Lichter,
Menschengewirr auf den Straßen,
allein,
zu zweit,
Liebe fängt an!
Wie in Trance entflieht sie dem Trubel,
läuft durch die engen Gassen,
hinunter zum Strand,
sie träumt sich zurück,
nur für einen Augenblick,
heimlich weint sie heiße Tränen,
die nichts mehr ändern können,
verlorene Träume,
die kehren nie wieder,
Sterne, unendlich weit
und doch zum Greifen nah,
sie zeugen von einer schönen Zeit,
mit Träumen so grenzenlos.
Ein Tag im September
hat ihr Leben verändert.......
Lang schon ging die Sonne unter,
kühler Wind weht über`s Meer,
in den Wellen tanzen letzte Lichter,
nun ist der Strand schwarz und leer,
und der Wind hat jegliche Spuren verweht.


4 Kommentare 3.5.17 17:07, kommentieren

Wochenende

Ein langes Wochenende,

welche Wonne,

hoffentlich verwöhnt uns

noch die Sonne,

draußen sitzen,

Bierchen zischen,

ein Nickerchen dazwischen,

so könnt`s bleiben immerzu.

3 Kommentare 29.4.17 13:18, kommentieren

Ein Hoffnungsschimmer

Wenn Wasser, Berg und Tal uns trennen,
wir den Weg nicht mehr erkennen,
wenn Worte schon zuviel gesprochen;
die Emotionen höher kochen,
ein Entzweien unausweichlich,
Tränen gab es bislang reichlich,
der Graben zwischen uns so tief,
was lief zwischen uns da schief?
Auf einmal dann am Horizont
ein Hoffnungsschimmer,
hoffentlich nicht Luftgeflimmer,
eine Brücke, wie sie jeder kennt,
die verbindet, was getrennt.

7 Kommentare 24.4.17 20:45, kommentieren

Wind. ist .......


W i n d ,
ist ein Wandergesell auf ewig,
ihn kann man nicht aufhalten,
nicht stoppen, wie ein Auto,
nicht einsperren,
um ihn bei Bedarf herauszuholen.
W i n d ,
lässt Mühlenräder schneller drehen,
Drachen steigen,
Blätter wirbeln.
W i n d
ist lieblich,
kühl an heißen Tagen,
eine Brise spielt mit unserem Haar.
Doch wehe,
wenn er übermütig,
gar garstig wird,
über Felder saust,
durch Baumwipfel braust,
Wellen, zu Berge auftürmen läßt;
dann wird aus einem
säuselnden Lüftchen
ein aggressives Monster,
das nicht zu bändigen ist.
Hat sich der Anfall gelegt,
zieht er wieder friedlich seines Weges.

 

 

 

 

 

 

 


5 Kommentare 21.4.17 18:47, kommentieren

........bis zum Schluß


Feierabend!
Entspannung pur!
Sitze auf dem Sofa,
schalte den Fernseher ein,
was wird geboten?
Ach ja, wieder eine Quizshow.

Langweilig,
eingenlich Blödsinn,
stelle ich fest,
stehe aber nicht auf,
bleibe sitzen,
die Fernbedienung.....
liegt soo weit entfernt,
verfolge dann die Sendung
bis zum Schluß.

4 Kommentare 19.4.17 19:01, kommentieren

Allen meinen Mitbloggern möchte ich auf diesem Wege ein schönes geruhsames Osterfest wünschen. Vielleicht gelingt es dem einen oder anderen einen Spaziergang bei trockenem Frühlingswetter zu unternehmen. Hier ist es besser, man bleibt zuhause!
An dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an alle, die bislang meinen Blog besucht haben. Schöne Ostertage, pally.

1 Kommentar 15.4.17 13:08, kommentieren

Wanderer

Mit dem Rucksack und dem Stab,
wandre ich bergauf, bergab,
die Landstraße ist mein zuhause,
mache dort so manche Pause,
schlaf` im grünen Grase ein,
bis mich weckt der Sonnenschein,
seh den Frühling kommen
und den Sommer gehen,
Winde über Felder wehen,
Zweige, die am Baum sich wiegen,
Vögel, die `gen Süden fliegen,
Sterne weisen nachts den Weg mir,
was für eine Himmelszier;
immer zieht es mich dann weiter,
froh gelaunt und meistens heiter,
wische fort den Staub mir,
der in den Augen brennt,
seh viele Orte,
die ich nicht kenn`,
treffe Wanderer, die mich grüßen,
und mir alles Gute wünschen;
Kilometer, Kilometer,
immer nur nach vorne sehen,
nie den Kopf nach hinten drehn,
so schön die Wander-Freiheit ist,
die Einsamkeit läuft immer mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 Kommentare 13.4.17 20:12, kommentieren

W a r t e n

Wenn die Apfelbäume blühen

und die Felder alle grün,

wollten wir uns wiedersehen.

Jahre zieh`n ins Land,

wieder sitze ich im Garten,

werde wieder auf dich warten,

so wie damals auf der Bank,

wo sich still und leis`,

sich mein Herz mit deinem fand.


3 Kommentare 11.4.17 20:12, kommentieren

H u m o r

Humor ist eine seltene Gabe,

glücklich ist,

wer solche habe,

doch gebe man stets Acht,

nicht jeder d`rüber lacht.

5 Kommentare 7.4.17 19:39, kommentieren

Verlassen und ......


Verlassen und allein,
muß ich jetzt sein,
warum, nur warum,
so stell` ich heut`
die Frage dir,
wendest du dich ab
von mir,
so ohne ein Goodbye,
bin ich dir wirklich
einerlei?
War es nur ein Glück
von kurzer Dauer?
Und ist beim ersten
Regenschauer
der Sommer schon vorbei?

4 Kommentare 3.4.17 19:58, kommentieren

Mein treuer Freund

Du läufst an meiner Seite,
treu und gehorsam,
folgst mir auf Schritt und Tritt,
holst das Stöckchen,
fängst den Ball,
springst ausgelassen
über kleine Bäche,
du genießt die frische Luft,
das duftende Gras,
die wämenden Sonnenstrahlen,
genauso wie ich.

Bist du zerzaust,
bürste ich dein Fell,
bis es wieder weich,
seidig und glänzend aussieht,
kraule dich hinter den Ohren,
dankbar siehst du mich an
mit deinen braunen Kulleraugen,
wir kuscheln uns in die Sofaecke,
du fühlst dich wohl,
schläfst ein.

Du wartest auf mich,
wenn ich fort bin,
du bist da,
wenn ich einsam
oder mal traurig bin,
dann leidest du mit,
dir kann ich alles erzählen,
Geheimnisse anvertrauen,
du hörst mir zu,
gemeinsam tollen wir `rum,
sind fröhlich, ausgelassen,
du machst alles mit,
auch wenn du schon ein
alter Geselle bist.

Doch eines Tages
hast du mein Rufen
nicht mehr gehört,
kamst nicht mit dem
Schwanz wedelnd auf mich zu,
du lagst ganz still in deinem Körbchen,
denn leise,
über Nacht,
bist du in den Hundehimmel aufgestiegen,
läßt mich allein,
denn mit dir ist ein treuer Freund gegangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



4 Kommentare 31.3.17 19:52, kommentieren