Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

Graues Einerlei


Schnee fällt in der Nacht,
den Tag durchdringt nur selten
die fahle Sonne,
die Wolkendecke über der Stadt:
ein Einerlei aus Weiß und Grau;
so, als hätte die Kälte
der Stadt jegliche Farbe entzogen,
Finsternis presst sich von außen
gegen die Fenster,
Wind winselt ums Dach
und wirbelt Eiskristalle auf.

8.1.18 20:51

Letzte Einträge: Gleichtakt, Winterzeit, Streicheleinheiten, Dunkle Stille

bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mausfreddy (8.1.18 23:14)
Hallo pally!
Das hört sich sehr ungemütlich an.
So ist es hier leider seit einiger Zeit.
Dein Gedicht ist sehr passend.
LG mausfreddy


padernosder (9.1.18 00:15)
Hallo,

Deine "Bilder" sind gut nachvollziehbar. Man möchte den Kragen hochschlagen und sehnt sich ein warmes Kaminfeuer herbei. Ob drinnen oder draußen, solche Tage machen keinen Spaß, nur der Dichter in seiner Stube findet schöne Worte dafür! ;-)


(9.1.18 09:34)
merry-n
" Finsternis presst sich von außen gegen die Fenster "
das ist ein unglaublich packendes Bild ! Das Gedicht geht unter die Haut, obwohl es " nur " beschreibt, was wir alle gut kennen.
Zum Glück ist heute Sonne mit frühlingshaften Temperaturen angesagt!


Maccabros (10.1.18 06:14)
Ich hätte gerne Schnee...

und der Text liest sich schwermütig, aber ist gut geschrieben...

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