Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

Wanderer

Mit dem Rucksack und dem Stab,
wandre ich bergauf, bergab,
die Landstraße ist mein zuhause,
mache dort so manche Pause,
schlaf` im grünen Grase ein,
bis mich weckt der Sonnenschein,
seh den Frühling kommen
und den Sommer gehen,
Winde über Felder wehen,
Zweige, die am Baum sich wiegen,
Vögel, die `gen Süden fliegen,
Sterne weisen nachts den Weg mir,
was für eine Himmelszier;
immer zieht es mich dann weiter,
froh gelaunt und meistens heiter,
wische fort den Staub mir,
der in den Augen brennt,
seh viele Orte,
die ich nicht kenn`,
treffe Wanderer, die mich grüßen,
und mir alles Gute wünschen;
Kilometer, Kilometer,
immer nur nach vorne sehen,
nie den Kopf nach hinten drehn,
so schön die Wander-Freiheit ist,
die Einsamkeit läuft immer mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.4.17 20:12

Letzte Einträge: Die Zeit....., Ein kleines Buch ....., Ein Schmunzel - Gedicht, Liebesgefühle, S e h n s u c h t, Klassentreffen

bisher 8 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Alayna / Website (13.4.17 20:42)
Hallo, hab mich ein bißchen von dir inspirieren lassen! =^.^=

Wandertag

Am Glast der schönsten Wiesen
Lag, vom Himmel sanft berührt,
Wo von Wolken Farben fließen,
Hab ich den Frühling warm gespürt.
Geküßt hat es das Haar so weich,
Die Sonne, die heller noch schien,
Als sei Sommer dem April gleich
Mit Brisen um die Schläfen ziehn.

Osterglocken! Tulpen! Nelken!
Ein Blütenrausch tanzte im Wind,
Noch Löwenzahn, Narzissen welken,
Sie Königinnen im Monat sind.
Ach, es war ein Wundertag,
Ich frag mit Seufzen, will denken,
Mir schenken Erinnerung und mag:
Dies alles den Engeln gedenken!

Wandrer, die über die Wiese schreiten,
Als ob Glanz durch die Jahreszeit fällt.
Ein Prunk, ein Schatz, sich Augen weiten,
Kein Lächeln verblaßt, keine Träne quält.
Um das Gras, auf dem besetzt,
Das Licht springt eifrig und erfreut,
Nicht ein Lüftchen jenes hetzt
Oder sich vor Menschen scheut.

Doch Zweifler, üble Spießgesellen,
Menschen neiden auch der Natur,
Rümpfen die Nase, zücken Schellen,
Von Würde, Tugend keine Spur.
Bosheit, Gräuel, sie senken das Haupt,
Eine schwarzgetränkte Herrlichkeit.
Und als Dämonen haben sie geglaubt
Einzig erhaben zu sein in der Zeit.

Und selbst heute an Frühlingstagen,
Werden Menschen über Wiesen gehn,
Der Schönheit bringen dunkle Plagen,
Neben sich und Wundern stehn.
Denn mit Augen, die trübe quellen
Wie Blinde in einem Farbenmeer,
Grölend dreiste Unholdswellen
Bringen keine Hoffnung mehr!
by Alayna


padernosder (13.4.17 22:54)
Hallo,

es war mal so eine Art "Weltanschauung", sein Bündel zu schnüren und loszulaufen, um alles hinter sich zu lassen und ein freies Leben zu führen - das Leben eines "Vagabunden".

Heute hat der "Vagabund" kein gutes Ansehen mehr. Er ist ein "Landstreicher", dem ebenso wie dem "Fahrenden Volk" nicht über den Weg zu trauen ist.

Vielleicht ist es auch deswegen wohltuend, wieder einmal die vorurteilsfreie "Müllers-Wander-Lust" nachzufühlen, oder ein "Hänschen-Klein" zu sein, der mit sich und der Welt im Reinen ist und der von dieser Welt nichts anderes erwartet, als daß er sie erleben darf.


pally (14.4.17 13:30)
.... danke, für Eure Kommentare. Ich finde es ja toll, wenn Ihr mir Eure Meinung zu meinen " Werken" mitteilt. Nur möchte ich eins bemerken: mein Blog sollte keine Plattform für andere selbst verfasste Werke sein. Dafür gibt es andere Möglichkeiten.


Alayna (14.4.17 15:23)
Hi Pally! Sorry, daß ich mich immer ungeschickt und anders anstelle, also Gedichte hier schreibe. Nur bei mir ist es so, daß ich gerne anstatt ein Kommentar in Prosa zu verfassen, mein Kommentar eben mit unbeholfenen poetischen Zeilen anfertige. Entschuldige sollte es den Sinn oder Rahmen eines normalen Kommentars gesprengt haben aber ich hab einfach schreiben müssen. Wollte deinen BLOG nicht mißbrauchen, war eben keine Absicht, entschuldige, ich kann mich eben nicht in normalen Sätzen gut ausdrücken oder mitteilen, was ich empfinde oder in fremden Einträgen lese (auch deine verfaßten Werke) darum anstatt ein normal geschriebenes Kommentar zu hinterlassen, lasse ich meine Gedanken zusammenkommen und kann mich mit Versen eben besser selber sammeln. Ich weis, du hättest gern ein übliches Kommentar, tut mir auch nochmals leid hier den Sinn verfehlt zu haben, aber ich wollte keinen Anstoß erwecken oder gar deinen BLOG ausnutzen, um meine Sache hier reinzustellen -, so war es WIRKLICH nicht gedacht. Oh mein Gott! Ich fühl mich jetzt richtig mies und hab ein schlechtes Gewissen deswegen. Bitte Pally, glaub nicht, daß ich hier selbstherrlich oder eigennützig geschrieben habe. Ich wollte nur deinen Eintrag kommentieren aber mir ist eben nur ein Gedicht durch den Kopf geschossen. Du denkst jetzt sicher, ich hab es mit Absicht getan – oder? TUT MIR LEID! War echt keine Mutwilligkeit.
Ich bin eben etwas anders und eigenwillig, das hab ich mir auch schon von meiner Freundin sagen lassen müssen, daß ich oft zuviel des Guten meine und andere vor den Kopf stoße. Anscheinend bin ich wieder übers Ziel hinausgeschossen. Bitte nicht böse sein wegen mir, Pally. Ich werde mich künftig zusammenreißen.
In diesem Sinne, bitte nicht sauer auf mich sein. Ich wünsch‘ dir trotzdem noch schöne Ostern, viele Zuckereier und noch mehr an bunten Ostereiern.
Ganz lieben Gruß
Alayna


mausfreddy (15.4.17 17:59)
Hallo pally!
Ich wunsche dir ein schönes Osterfest. Vielleicht kannst du wandern.
Hier war bis gestern Abend das schönste Wanderwetter.
Dein Gedicht gefällt mir gut und macht einem Lust den Alltag hinter einem zu lassen. L.G. mausfreddy


mausfreddy (17.4.17 21:07)



mausfreddy (17.4.17 21:07)
Hallo pally!
Heute war bei uns Weihnachten!
Wandern macht da kein Spass.


mausfreddy (19.4.17 17:54)
Hallo pally!
Danke für deinen Kommentar bei mir.
Die Magnolie sieht schon toll im Schnee aus. Ich denke, wenn es wärmer wird, dann werden die Blüten braun. Im Treibhaus stehen jetzt 3 brennende Kerzen, damit mein Salat und die Tomaten nicht hin sind.
L.G.mausfreddy

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