Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

Wind. ist .......


W i n d ,
ist ein Wandergesell auf ewig,
ihn kann man nicht aufhalten,
nicht stoppen, wie ein Auto,
nicht einsperren,
um ihn bei Bedarf herauszuholen.
W i n d ,
lässt Mühlenräder schneller drehen,
Drachen steigen,
Blätter wirbeln.
W i n d
ist lieblich,
kühl an heißen Tagen,
eine Brise spielt mit unserem Haar.
Doch wehe,
wenn er übermütig,
gar garstig wird,
über Felder saust,
durch Baumwipfel braust,
Wellen, zu Berge auftürmen läßt;
dann wird aus einem
säuselnden Lüftchen
ein aggressives Monster,
das nicht zu bändigen ist.
Hat sich der Anfall gelegt,
zieht er wieder friedlich seines Weges.

 

 

 

 

 

 

 


21.4.17 18:47

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mausfreddy (21.4.17 20:45)
Hallo pally!
Du hast den Wind sehr gut beschrieben. Hier im Vogelsberg haben wir fast immer welchen. Wir kennen alle Variationen. Heute hat unser Windfrosch (ein auf einer Steele sich drehender rostiger Frosch) ganz schön Schwindel bekommen.


Marie / Website (21.4.17 22:15)
Sehr schön beschrieben! Wind ist wichtig und ich mag ihn, besonders am Meer. LG; Marie


padernosder (22.4.17 10:27)
Hallo,

Du zeigst uns das Wechselspiel des Windes. Wir können seiner Kraft nicht widerstehen, wenn er es bitter ernst meint und wir fühlen uns wohl, wenn er uns sanft umschmeichelt.
Aber wir geben dem Wind manchmal auch mehr Verantwortung, als er tragen kann, machen ein schicksalhaftes Wesen aus ihm: "Frag´ den Abendwind..." ;-)


Rudolf (22.4.17 16:28)
hallo Polly,
bewundere deinen Schreibfleiss.
Also, i.G.u.G. hasse ich den Wind; weil er meistens ruppig und kalt ist. Ernervt beim Rad- und Rollerfahren und selbst wenn die Sonne wärmend scheint, ist dieser blöde Wind kalt und rau und dringt in alle Spalten. Nichts gegen eine sanft säuselnde Brise, aber... s. o.
LG Rudolf


Maria (24.4.17 21:02)
Hallo pally,
du hast den Wind treffend beschrieben.
Aber was mich betrifft, so schliesse ich mich Rudolfs Sichtweise an - ich mag ihn auch nicht wirklich und Sturm schon gar nicht.
Trotzdem ist mir bewusst, welche Bedeutung der Wind durchaus hat: beispielsweise bei der Bestäubung der Pflanzen - ohne ein im Wind wogendes Getreidefeld gäbe es kein Mehl, oder als Antriebskraft der ersten Weltumsegler, die ohne ihn ihre Pionierleistung nicht hätten vollbringen können. Auch gäbe es ohne ihn keine Windräder, die uns beim Ausstieg aus der Atomenergie behilflich sind. Neben diesen positiven Eigenschaften hat der Wind jedoch auch, wie du richtig beschreibst, ein aggressives Gesicht, das den Menschen grossen Schaden zufügen kann.
Für mich hat der Wind etwas Unheimliches, weil er unberechenbar und nicht einschätzbar ist.
Deine Gedanken zum Wind regen jedenfalls sehr zum Nachdenken an.
LG Maria

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