Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

Mein Fluß

Blau-grün schimmernd
schlängelst du dich
durch`s weite Land,
du großer, starker Fluß,
breit und mächtig
fließt du dahin,
bei Tag und bei Nacht;
ich steh am Ufer,
schau dem Wellenspiel zu,
aus der Ferne trägt der Wind
leise eine Melodie an mein Ohr,
ein Lied,
nur für mich allein,
Erinnerungen an schöne,
längst vergangene Zeiten
werden wach,
ich träume so vor mich hin,
sehe weiße Schiffe an mir vorüberziehen,
wie Wolken,
die im Nirgendwo entschwinden;
du hast
vieles schon gesehen,
vieles erlebt,
manches Geheimnis trägst du mit dir,
so nimm auch meine Träume mit,
denn du bist rastlos
stehst niemals still,
meine Träume sollen dich
bis ans Ziel begleiten;
über mir die Sterne einer Sommernacht,
und das Singen der Wellen
wird bis in alle Ewigkeit
zu hören sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


16.4.18 20:01

Letzte Einträge: Ein Anruf, Baum der Erkenntnis, Fernwehgeflüster, Aber allein, ......unter`m Stein

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(17.4.18 07:10)
merry-n
Mit diesen schönen Bildern hast du eine stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen. Gerade jetzt, wo es wieder wärmer wird, bekommen wir auch wieder Fernweh und schauen sehnsüchtig den Wellen nach.
Aber vielleicht hast du auch den Fluss des Lebens gemeint, der unaufhaltsam seiner Mündung entgegen fließt und alles mit nimmt, was wir im Laufe unseres Lebens erleben.
Ich fühle beim Lesen deines Gedichtes eine große Ruhe in all der Sehnsucht, eine tiefe Hingabe an das Schicksal, auch wenn nicht alle Träume erfüllt wurden.
Liebe Grüße, merry-n


M (17.4.18 22:56)
Sehr schön!


Marie / Website (18.4.18 10:20)
Hallo,

ich kann mich sehr gut in Deine Ausführungen reinversetzen. Ich würde es auch in die Kategorie "der Fluss des Lebens" eingliedern und ich denke so könnte es wohl wirklich sein.

Nicht alle Träume gehen in Erfüllung, manchmal reicht es aber auch schon einen Traum zu haben.

Liebe Grüße, Marie


padernosder (18.4.18 10:55)
Hallo,

einen Fluß beobachten und die Gedanken schweifen lassen, das tut gut, denke ich, egal welche Empfindungen dabei aufkommen. Es ist vergleichbar mit dem Blick ins lodernde Feuer, oder das Betrachten des nächtlichen Sternenhimmels.

Das Wasser im Fluß erneuert sich ständig und gibt uns aber das Gefühl der Beständigkeit. Wie Du schreibst, ahnen wir sogar die "Ewigkeit". Das ist etwas, was wir sonst nicht erleben können - etwas "Magisches".


mausfreddy (18.4.18 11:24)
Hallo Pally!
Dein Gedicht gefällt mir sehr gut. Ich stehe gerne an einem Fluß aber auch ein plätschernder Bach finde ich beruhigt. Am WE am Edersee geht es mir genau so. Die weißen Segel der Boote die über den See gleiten sind für mich Stressminderer. LG mausfreddy

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