Pally66 - Meine Gedichte.

gereimtes & ungereimtes
 
 

Schlaflose Nacht

Ich kann nicht schlafen,
bin aber müde,
möchte reden,
aber niemand ist da,
gehe hinaus in die Nacht,
die dunkle,
setze mich auf eine Parkbank,
wie jede Nacht,
allein.

In der Ferne Gelächter,
das näher kommt,
eine Truppe Nachtschwärmer,
sie lächeln mir zu,
ich kenne sie nicht,
erkenne sie aber trotzdem,
dann wieder Stille......,
ich hasse die Ruhe.....,
mag lieber den Lärm,
den Puls einer unruhigen Nacht.

Mit schlaftrunkenen Gedanken
erwarte ich den Tag,
die Nachtschicht
weicht der Frühschicht,
das Morgengrauen
dem hellen Tag,
die Stadt erwacht.

So ist mein Leben,
seit Jahren,
kenne nichts anderes,
das Licht des Tages
lässt mich mutlos werden,
erwarte sehnsüchtig
das Dunkel der Nacht,
m e i n e r schlaflosen Nacht.


15.12.18 15:58

Letzte Einträge: .......... wie eine Seifenblase, Was wird sein .........., Sehnsucht, Die Frau mit dem Strohhut, Frühlingstag

bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


maggie (18.12.18 09:55)
...
Ich weiche zurück
Vor den Gedanken der Nacht:
Meide sie am Tag.

LG Maggie


Indianwinter (20.12.18 14:28)
Hallo Pally,

für dich und deine Familie ein frohes und besinnliches,
vor allem friedvolles Weihnachtsfest, LG :D


PP / Website (21.12.18 09:23)
Frohe Festtage für dich und deine Lieben und schon jetzt wünsche ich dir auch einen guten Rutsch ins nächste Jahr.

Dein Text kann jeder gut nachvollziehen, uns allen geht es zu Zeiten ähnlich, aber besonders der sensible Mensch, dessen Herz oft offen liegt wie rohes Fleisch, fühlt sich angesprochen.

Anfangs hatte ich deine Texte als etwas naiv eingestuft, aber je öfters ich hier lese, desto besser gefallen mir deine Gedichte, weil sie authentisch sind und deine Seelenstimmung einfangen, konservieren und weitergeben.

Mehr kann Lyrik nicht tun. Carpe Noctem meine Liebe <3


padernosder (21.12.18 12:46)
Hallo,

Sehnsucht nach dem, was man haßt... die Dichterin ist nicht bei sich, entwickelt Phantasie, welche beim Schreiben nötig ist.

Widersprüche tauchen auf, Realität geht verloren, doch die Bilder sind vorstellbar und reihen sich ein in die Sammlung: "Einsamer Wolf".

"Depression" ist mittlerweile Volkskrankheit. Die Helligkeit des Tages macht mutlos und die Dunkelheit der stillen Nacht erzeugt Haß!? Diese Lyrik genießt (und schreibt) nur, wer mit deren Inhalt nichts zu tun hat. ;-)


PP (22.12.18 02:17)
@padernosder: Zu viel getrungen? Mach langsam mein Freund .. Denk an deine Gesundheit ..

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